Komi Mizrajim Togbonou

Komi Mizrajim Togbonou ist 1972 in Remscheid geboren. Als Schauspieler arbeitet der in Berlin lebende Künstler für Bühne, Film und Fernsehen und ist Mitglied der Künstlergemeinschaft Marsnetz. Er ist an Häusern wie der Volksbühne Berlin, am Theater Bremen, dem Schauspielhaus in Graz, am Theater Oberhausen, Hans-Otto-Theater in Potsdam, dem Theater Heidelberg, am HAU – Hebbel am Ufer sowie dem Theater Bonn aufgetreten – in Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Herbert Fritsch (DIE NIBELUNGEN, PFUSCH), Jan-Christoph Gockel (DAS HERZ DER FINSTERNIS, DER AUFTRAG: DANTONS TOD), der AndCompany&Co (ORPHEUS IN DER UNTERWELT, EINE SCHLEPPEROPER, bestes Hörspiel 2015), Mathias Kaschier (EINER FLOG ÜBERS KUCKUCKSNEST) und Christof Schlingensief, der in der Inszenierung EINE KIRCHE DER ANGST VOR DEM FREMDEN IN MIR sein Ensemble aus Schauspielern und Menschen mit Behinderung zusammenstellte.

Komi Togbonou arbeitet an zeitkritischen Stoffen und setzt sich für genaue Gesellschaftsbeobachtungen ein. Neben der Theaterarbeit spielte er in verschiedenen Folgen der Serie TATORT sowie in Kurzfilmen wie EIN TELLER SUPPE (Regie: Fred R. Willitzkat, ausgezeichnet als bester Kurzfilm in Shanghai und Peking), in Spielfilmen wie ELF ONKEL (Regie: Herbert Fritsch) und internationalen Studioproduktionen wie SPEED RACER der Gebrüder Wachowski. Dem Schweizer Publikum ist er bekannt als Wilhelm Tell in Peter Luisis Film SCHWEIZER HELDEN von 2014, der auf dem Filmfest in Locarno den Publikumspreis gewann und auf mehr als dreißig Festivals weltweit gezeigt wurde.

Als Musiker arbeitet er unter anderem mit den Fantastischen Vier, Son Goku, Thomas D. und Nina Hagen. Er selbst singt in der Soul-Boogaloo-Band El Cartel und in der Rockformation Eschenbach.

Komi Mizrajim Togbonou lebt in Berlin und Lomé, Togo.

 

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Foto: privat